Das Ziel dieser experimentellen Betriebsarten mit langsamer bzw. durchschnittlicher
Übertragungsgeschwindigkeit und Fehlerkorrektur ist es, eine unmittelbare
Kommunikation zwischen OMs auf Kurzwellen zu erlauben, und zwar
Es sei daran erinnert, dass der BPSK31 Modus entworfen wurde, um
Kommunikationen mit einem Signal-zu-Rausch-Verhältnis bis zu -11,5 dB
sicherzustellen, so dass noch Signale, die bis zu ca. 14 mal schwächer als das
Rauschen sind, erkannt werden (bezogen auf eine Bandbreite von 3 kHz).
Dies entspricht einer Morsegeschwindigkeit von 37 Worten/min bei Versalien
und 51 Worten/min bei Kleinbuchstaben. PSKFEC31
PSK63F
1. Teil
2. Teil
Skriptum komplett (1.und 2. Teil)
3. FEC mit Hadamard Transformation
4. Pawel Jalochas (SP9VRC) Software
Vortragsreihen
Sie finden in unregelmässigen Zeitabständen statt, so wie die Themen anfallen. Sie richten sich sowohl an totale Neulinge, die mit der amatuerfunkgerechten Messtechnik beginnen möchten, als auch an alte 'Hasen', die sich bereits in der Materie auskennen. Sie alle sind herzlichst eingeladen, hier etwas neues zu lernen, Verständnisprobleme zu beseitigen, oder ganz einfach an einer regen Diskusion teilzunehmen.
Zu (fast) allen Vorträgen stehen Skripten im PDF-Format zur Verfügung. Sie werden laufend ergänzt, allerdings kann die Aktualisierung eine gewisse Zeit dauern.
Beiträge in Form von Skripten bzw. als begleitendes Vortrags-Material liegen z.Z. vor oder werden demnächst erscheinen:
Messgeräte
für den Sende- und Empangsbetrieb

Stewellenverhältnis, Reflexion, Wellenwiderstand, diese Begriffe und noch einige mehr, sind Bestandteil unseres alltägliches Amateurfunk-Daseins. Begriffe, die allerdings nicht jeder begreift, stehen sie doch mehr oder weniger als Synonym für irgendwelche Vorgänge auf elektrischen Leitungen. Über Stehwellen-Messgeräte wurde schon viel geschrieben, aber eigenartigerweise findet man gerade in unseren Afu-Märchenbüchern entweder gar nichts (ausser vielleicht den üblichen nichtssagenden Floskeln) oder es wird nur kurz auf deren Existenz hingewiesen und mit Bauanleitungen abgerundet. Wahrscheinlich erschienen deshalb so viele Artikel in den div. Zeitschriften, wobei aber ein Verdacht nicht von der Hand zu weisen ist, dass hier einer vom andern abschreibt, ohne sich mit dem Inhalt auseinander gesetzt zu haben.
Die fünf Kapitel des Vortrages mit den Skripten zum herunterladen:
Grundlagen
der Sende- und Empangstechnik
·
. Ein Skriptum steht noch nicht zur Verfügung
·
Betriebssysteme
Die zwischenmenschliche Kommunikation erfolgt in der Regel mündlich, schriftlich oder mit Bildern.
Jede dieser drei doch vollkommen verschiedenen Möglichkeiten des Informationsaustausches hat natürlich ihre Vor- und Nachteile.
Wie bereits die dritte Silbe der Überschrift aussagt, wollen wir uns hier mit geschriebenem Text befassen.
Mit dem Wort Fernschreiber (griech. Telegraph) wird im Allgemeinen jene Vorrichtung bezeichnet, die zum Austausch von Nachrichten zwischen entfernten Orten dient. Bei dieser Übertragung bedient man sich bestimmter Zeichen, die z.B. als Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen vorliegen. Die Information wird durch binäre Signale übertragen, die bei der Sendung (z.B. auf Kurzwelle) den Zuständen „Ton ein“ bzw. „Ton aus“ bei Amplitudentastung, tiefer oder hoher Ton bei Frequenzumtastung bzw. positive oder negative Phase einer Trägerschwingung bei Phasenmodulation entsprechen.
Heute verstehen wir unter dem Begriff „Telegraphie" speziell die Betriebsart „Morsetelegraphie“ oder auch kurz CW (von ‚continuous wave‘) genannt. Ich möchte hier alle Betriebsarten, die im wesentlichen maschinenkodierten Text aussenden, der wiederum von Maschinen dekodiert und angezeigt bzw. gedruckt wird, zur Gruppe „Fernschreiben“ zusammenfassen. Sie werden auch ganz allgemein als 'digitale Betriebsarten' bezeichnet.
Digitale Kommunikation auf Kurzwelle ist manchmal schwierig bis unmöglich.
Folgende Einflüsse spielen hier eine bedeutende Rolle:
(für niedrige Übertragungsgeschwindigkeiten wie bei
PSK31 und noch gravierender bei PSK10)
(besonders empfindlich bei hohen Übertragungsgeschwindigkeiten)
(das Signal geht mehr oder weniger im Rauschen unter).
Zwei dieser Betriebsarten aus dem Progarmm MultiPSK werden hier vorgestellt und beschrieben:
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'Olivia', eine neue Betriebsart für die Amateurfunk-Kommunikation, ist eine Kombination aus MFSK (Multitone-Frequency-Shift-Keying) und einem auf Walsh-Funktionen basierenden FEC-Kode (Forward Error Correcting). Sie wurde von Pawel Jalocha SP9VRC nach wochenlanger Programmierarbeit in's Leben gerufen. Pawel gab diesem neuen Modus den Namen seiner Tochter „Olivia“.
Geplant war ein Programm, das in der Lage sein sollte, einen empfangenen Text zu dekodieren, der noch tiefer als bei MT63 im Rauschen liegen kann. Pawel fand, dass diese Version Text erkennt, der noch 22 dB unter dem Rauschpegel liegen kann (weißes Rauschen mit Gauss‘scher Verteilung) das Programm benutzt eine Bandbreite von 125 to 2000 Hz mit 4...128 Tönen. Bei der vorgegebene Standardeinstellung (1000 Hz und 32 Töne) kann eine Empfänger-Verstimmung bis zu +/- 125 Hz ausgeglichen werden.
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